Lazarus
Schulen

  1. Bildung
  2. Ausbildung

Die Lazarus-Schulen

Wir qualifizieren Interessierte aus allen Altersgruppen für den sozialen Bereich. Zu unserem Schulverbund gehören eine Berufsfachschule für Altenpflege, eine Berufsfachschule für Sozialassistenz, eine Fachschule für Sozialpädagogik, eine Fachoberschule und eine Berufsfachschule für Sozialwesen. Alle fünf Schulen sind staatlich anerkannt bzw. genehmigt. Ergänzt wird das schulische Angebot durch Fortbildungen für den Altenpflegebereich.Die Schule und die Fortbildungen sind zertifiziert nach AZAV. Die Lazarus-Schulen gehören zu der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal.

Haltung und Werte leben

Als Schule mit diakonischem Profil orientieren wir uns am christlichen Menschenbild. Der Vermittlung von Werten kommt eine hohe Bedeutung zu, denn eine ethische Grundhaltung ist für uns eine unerlässliche Voraussetzung für die soziale Arbeit. In unserer Schule schaffen wir Gemeinsamkeit durch Begegnung und achten jeden Einzelnen in seiner Persönlichkeit. Neben der Vermittlung von Fachwissen ist es uns wichtig, die kommunikativen und sozialen Kompetenzen der Studierenden zu stärken.

Beziehungen schaffen und individuell fördern

Alle fünf Schulen – mit Ausnahme der Altenpflegeschule - sind einzügig und damit relativ klein und übersichtlich. So wird eine intensive Betreuung und Förderung der Studierenden möglich. Dazu tragen auch die Präsenzzeiten vieler Lehrerinnen und Lehrer bei, die ihren Arbeitsplatz in der Schule haben und auch außerhalb des Unterrichts für Schülerinnen und Schüler ansprechbar sind.

Multiprofessionelles Team

Im Kollegium sind neben den „klassischen“ Lehrerinnen und Lehrern sowie Pflegepädagoginnen und Pflegepädagogen viele andere Berufsgruppen wie z.B. Rechtsanwälte, Ärzte, Psychologen, Philosophen oder Künstler vertreten, die so für einen praxisnahen und handlungsorientierten Unterricht sorgen.

Praxisnah handeln

Zur Praxisnähe tragen auch die verschiedenen Praktika in sozialen Einrichtungen bei, die für alle Bildungsgänge verpflichtend sind. Auch hier werden die Schülerinnen und Schüler von den Lehrerinnen und Lehrern intensiv betreut. Die Reflexion des eigenen beruflichen und schulischen Handelns steht dabei im Vordergrund.

Der Leitgedanke unserer Schule lautet: „Niemanden und nichts aufgeben“. Erfahren Sie hier mehr zu unserem Leitbild.


Ihre Ansprechpartnerin


Sabine Hanna Leich
Tel.: (030) 46705 – 204 / – 209

Berufsfachschule für Sozialwesen

Allgemeines

Die einjährige Berufsfachschule für Sozialwesen vermittelt theoretische und praktische Grundkenntnisse sowie eine Berufsorientierung für Tätigkeiten im sozialpädagogischen Bereich. Sie bereitet damit auf eine berufliche Erstausbildung vor und erweitert die Allgemeinbildung.
Schülerinnen und Schüler, die mit der erweiterten Berufsbildungsreife (erw. Hauptschulabschluss) zu uns kommen, haben die Möglichkeit, den mittleren Schulabschluss zu erwerben. Schülerinnen und Schüler, die bereits über den mittleren Schulabschluss verfügen, können ihre Aufnahmevoraussetzungen für den Besuch einer Fachoberschule verbessern.

Inhalte der Ausbildung

Es findet sowohl fachrichtungsübergreifender Unterricht in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Sozialkunde und Sport/Gesundheitsförderung als auch fachrichtungsbezogener Unterricht in den Fächern Pädagogik/Psychologie/Soziologie, Berufskunde im sozialpflegerischen/hauswirtschaftlichen Bereich und Unterricht im musisch-gestalterischen Bereich statt.

Darüber hinaus geben zwei mehrwöchige Praktika den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, erste Berufserfahrungen zu sammeln. Sie lernen unterschiedliche Praxisfelder im sozialpädagogischen Bereich kennen und erwerben berufspraktische Fähigkeiten und Fertigkeiten. Während der Praktika werden die Schülerinnen und Schüler durch Praxisberaterinnen und Praxisberater unserer Schule betreut.

Voraussetzungen

Erweiterte Berufsbildungsreife (erw. Hauptschulabschluss)

Kosten

Das monatliche Schulgeld beträgt 60€.

Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule können bei den zuständigen Bezirksämtern Förderung nach dem BAföG beantragen; die Leistungen werden je nach den individuellen Voraussetzungen bewilligt.

Bewerbung

Wir benötigen:
- ein Bewerbungsschreiben mit tabellarischem Lebenslauf,
- zwei Lichtbilder,
- eine beglaubigte Kopie der erweiterten Berufsbildungsreife (erw. Hauptschulabschluss), wenn er noch nicht vorliegen sollte, eine beglaubigte Kopie des letzten Halbjahreszeugnisses,
- eine Erklärung, dass noch keine Berufsfachschule besucht wurde,
- eine Einverständniserklärung der Eltern bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern.

Unvollständige Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden.

Kursbeginn

Die Kurse beginnen am ersten Schultag nach den Sommerferien.

Bewerbungen sind ganzjährig möglich. Wir laden Sie zu einem Bewerbungsgespräch ein.


Ihre Ansprechpartnerin


Christine Herbst-Anacker
Tel.: (030) 46705 – 205

Fachoberschule für Sozialwesen

Allgemein

Der zweijährige Bildungsgang führt zur allgemeinen Fachhochschulreife und befähigt damit zum Studium an einer Fachhochschule oder einer Fachschule für Sozialpädagogik (Erzieherausbildung). Er verbessert die Ausbildungs- und Einstellungschancen für soziale Berufe.
In den zwei Jahren bis zur Abschlussprüfung wird ein theoretischer und praktischer Einblick in die Aufgaben und Berufsfelder im sozialen Bereich gegeben. Die Fachoberschule richtet sich damit an Schülerinnen und Schüler, die Interesse an sozialer Arbeit haben.

Inhalte der Ausbildung

Der Unterricht findet in den Lernbereichen Sprache und Kommunikation (Deutsch, Englisch), Mathematik und Naturwissenschaft (Mathematik und Biologie), Wirtschaft und Gesellschaft (Sozialkunde und Politikwissenschaft) und Sport und Gesundheitsförderung statt. Der Schwerpunkt liegt auf den sozialpädagogischen Fächern Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Recht.

In der elften Klasse werden zwei Praktika mit jeweils 10 Wochen in zwei unterschiedlichen Einrichtungen im Bereich Sozial-/und oder Gesundheitswesen absolviert. Die Praktika bieten interessante Möglichkeiten, die vielfältigen Angebote und Einsatzbereiche im sozialen Bereich kennen zu lernen und erste Berufserfahrungen zu sammeln. Betreut werden unsere Schülerinnen und Schüler während der Praktika durch Praxisberaterinnen und Praxisberater unserer Schule.

Voraussetzungen

Die Aufnahme an der Fachoberschule setzt einen guten mittleren Schulabschluss voraus. Die Notensumme der Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch in den Prüfungen zum mittleren Schulabschluss (MSA) und auf dem Jahreszeugnis, mit dem der mittlere Schulabschluss erworben wurde, darf nicht größer sein als 10.

Kosten

Das monatliche Schulgeld beträgt 75€.

Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule können bei den zuständigen Bezirksämtern Förderung nach dem BAföG beantragen; die Leistungen werden je nach den individuellen Voraussetzungen bewilligt.

Bewerbung

Wir benötigen:
- Bewerbungsschreiben mit tabellarischem Lebenslauf,
- zwei Lichtbilder,
- eine beglaubigte Kopie des mittleren Schulabschlusses, wenn er noch nicht vorliegen sollte, eine beglaubigte Kopie des letzten Halbjahreszeugnisses,
- eine Erklärung, dass noch keine Fachoberschule besucht wurde,
- eine Einverständniserklärung der Eltern bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern.

Unvollständige Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden.

Kursbeginn

Die Kurse beginnen am ersten Schultag nach den Sommerferien.

Bewerbungen sind ganzjährig möglich. Wir laden Sie zu einem Bewerbungsgespräch ein.

Ihre Ansprechpartnerin


Sabine Hanna Leich
Tel.: (030) 46705 – 204 / – 209

Berufsfachschule für Altenpflege

Allgemein

An der Lazarus-Altenpflegeschule werden seit 1991 Altenpflegerinnen und Altenpfleger ausgebildet. Die Ausbildung orientiert sich am bundeseinheitlichen Altenpflegegesetz, umfasst 2100 Stunden theoretischen und 2500 Stunden praktischen Unterricht und erfolgt in Kooperation mit ausgewählten Berliner Altenpflegeeinrichtungen.

Inhalte der Ausbildung

Unser Ziel ist es, die Auszubildenden zu befähigen, die ihnen anvertrauten alten Menschen umfassend zu pflegen, zu betreuen und sie bei der Alltagsgestaltung zu unterstützen.

Folgende Inhalte werden gelehrt:
- Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen
- Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken
- Alte Menschen bei der Lebensraum- und Lebensgestaltung unterstützen,
- Methoden zur Gestaltung des Pflegeprozesses anwenden
- Lebenswelten und soziale Netzwerke sowie institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen beim altenpflegerischen Handeln berücksichtigen
- Berufliches Selbstverständnis entwickeln
- Lernen lernen
- Anleiten, beraten und Gespräche führen
- Mit Krisen und schwierigen Situationen umgehen
- An qualitätssichernden Maßnahmen mitwirken
- Die eigene Gesundheit fördern und erhalten.

1 Vollzeitausbildung

Die Vollzeitausbildung erstreckt sich über drei Jahre. Der theoretische Unterricht findet an zwei bzw. drei Vormittagen pro Woche in der Zeit von 8:00 bis 15:00 Uhr statt. Die praktischen Anteile der Ausbildung absolviert die Schülerin/ der Schüler in einer Einrichtung im Bereich der Altenpflege.
Mindestens zwei Fremdeinsätze sind für die praktische Ausbildung vorgesehen.

2 Berufsbegleitende Ausbildung

Die berufsbegleitende Ausbildung erstreckt sich über vier Jahre. Der theoretische Unterricht findet an zwei Nachmittagen pro Woche in der Zeit von 14:00 bis 19:00 Uhr statt. Die praktischen Anteile der Ausbildung absolvieren die Studierenden in ihrer Tätigkeit als Altenpflegehelferin beziehungsgweise Altenpflegehelfer.

Voraussetzungen

Die Aufnahme an der Berufsfachschule für Altenpflege setzt die erweiterte Berufsbildungsreife (erweiterter Hauptschulabschluss) oder die Berufsbildungsreife (Hauptschulabschluss mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung (zwei Jahre) bzw. einer Krankenpflegehelfer-/Altenpflegehelferausbildung voraus. Darüber hinaus muss die gesundheitliche Eignung nachgewiesen werden.

Die Schülerinnen und Schüler des Vollzeitkurses müssen zu Beginn der Ausbildung einen Ausbildungsvertrag mit einer Praxisstelle abgeschlossen haben und während der gesamten Ausbildungszeit dort angestellt sein.

Die Studierenden der berufsbegleitenden Kurse müssen während der Ausbildung in einer fachlich einschlägigen Einrichtung der Altenpflege mit mindestens 50% der Regelarbeitszeit beschäftigt sein.

Der Träger der praktischen Ausbildung muss mit der Altenpflegeschule eine Kooperation eingegangen sein und als Praxisstelle im Bereich der Altenpflege anerkannt sein.

Kosten: Das Schulgeld beträgt monatlich 100€.

Die Übernahme der Schul- und Ausbildungsgebühren ist nur als Einzelmaßnahme durch die Arbeitsämter bei Vorlage der individuellen Voraussetzungen möglich. Bitte setzen Sie sich dazu mit dem zuständigen Arbeitsamt in Verbindung.

Bewerbung

Wir benötigen
- ein Bewerbungsschreiben mit tabellarischem Lebenslauf
- zwei Lichtbilder,
- eine beglaubigte Kopie des schulischen Bildung ggf. auch der beruflichen Ausbildung (siehe Aufnahmevoraussetzungen),
- einen Nachweis über Praktika in einer Altenpflegeeinrichtung,
- den Arbeitsvertrag in einer Altenhilfeeinrichtung (nur beim Teilzeitstudium)

Kursbeginn

Die Kurse beginnen in jedem Jahr Anfang August und Anfang Februar. Bewerbungen sind ganzjährig möglich. Wir laden Sie zu einem Bewerbungsgespräch ein.

Fort- und Weiterbildungskurse

Fortbildung zur Praxisanleitung (200 Std.)

Für die Aufgabe der Praxisanleitung vermitteln wir pädagogisch, methodische und didaktische Fertigkeiten rund um den Ausbildungsprozess. Kosten: 800,- €

Fortbildung zur Stations- und Wohnbereichsleitung (500 Std.)

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben Management,- Führungs- und Sozialkompetenzen für die Wahrnehmung der Leitungsfunktion.
Kosten: 2.100 €

Qualifizierung zur Alltagsbegleiterin/ zum Alltagsbegleiter (160 Std.)

Alltagsbegleiter/-innen unterstützen und begleiten pflegebedürftige Menschen mit dementiellen Erkrankungen und geistigen Behinderungen. Kosten: 777,- €

Gerontopsychiatrischer Grundkurs (120 Std.)

Die berufsbegleitende Qualifikation vermittelt Grundlagen zum Umgang mit alten Menschen mit Demenzerkrankungen.
Die Fortbildung bieten wir auch als Inhouse-Schulung an.
Kosten: 485,- €

Für alle Kurse zahlen die Kooperationspartner der Lazarus – Schulen einen ermäßigten Betrag.

Ihre Ansprechpartnerin


Cornelia Meyer-Wilmes
Tel.: (030) 46705 – 210

Berufsfachschule für Sozialassistenz

Allgemein

Die Berufsfachschule für Sozialassistenz ermöglicht eine berufliche Erstausbildung für unterstützende Tätigkeiten im sozialpädagogischen, hauswirtschaftlichen und sozialpflegerischen Bereich. Sie erweitert die Allgemeinbildung und ermöglicht höhere Schulabschlüsse als Voraussetzung für den Besuch weiterführender Fachschulen.
Die Ausbildung dauert zwei Jahre und endet mit einer Prüfung. Bei Erfolg erwerben die Schülerinnen und Schüler den Berufsabschluss als staatlich geprüfter Sozialassistent/ als staatlich geprüfte Sozialassistentin.
Schülerinnen und Schüler, die zu Beginn der Ausbildung die Berufsbildungsreife haben, erlangen bei Bestehen des Ausbildungsganges die erweiterte Berufsbildungsreife (erweiterten Hauptschulabschluss).
Wer die Ausbildung mit einen Notendurchschnitt von mind. 3,0 abschließt, erlangt darüber hinaus den mittleren Schulabschluss (MSA).

Inhalte der Ausbildung

Die Ausbildung gliedert sich in einen berufsübergreifenden und in einen berufsbezogenen Lernbereich. Sie wird an unserer Schule durch Unterricht im Fach Religion/Ethik ergänzt.

Fächer des berufsübergreifenden Lernbereichs sind:
- Deutsch/Kommunikation,
- Mathematik,
- Englisch,
- Wirtschafts- und Sozialkunde
- Sport/Gesundheitsförderung.

Lernfelder des berufsbezogenen Unterrichts sind:
- Beziehung zu Menschen in verschiedenen Lebensphasen und -situationen aufbauen sowie sozialpädagogische Prozesse erkennen und begleiten,
- Bei der Unterstützung und Pflege von Menschen in verschiedenen Lebensphasen und -situationen assistieren,
- Grundlegende hauswirtschaftliche Kompetenzen erwerben und umsetzen,
- Musisch-kreative Prozesse kennen lernen und in Alltagssituationen anwenden,
- Berufliche Handlungskompetenz und Identität erwerben.

Es sind drei mehrwöchige Praktika in sozialpädagogischen, hauswirtschaftlichen und sozialpflegerischen Tätigkeitsfeldern vorgesehen. Die Schülerinnen und Schüler werden während der Praktika durch Praxisberaterinnen und Praxisberater unserer Schule betreut.

Voraussetzungen

Die Ausbildung richtet sich an sozial engagierte junge Menschen, die mindestens über die Berufsbildungsreife (Hauptschulabschluss) verfügen und gerne mit Kindern sowie alten und/oder behinderten Menschen arbeiten möchten.

Kosten

Das monatliche Schulgeld beträgt 75€.
Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule können bei den zuständigen Bezirksämtern Förderung nach dem BAföG beantragen; die Leistungen werden je nach den individuellen Voraussetzungen bewilligt.

Bewerbung

Wir benötigen:
- ein Bewerbungsschreiben mit tabellarischem Lebenslauf
- zwei Lichtbilder,
- eine beglaubigte Kopie der Berufsbildungsreife (Hauptschulabschluss) (wenn er noch nicht vorliegen sollte, eine beglaubigte Kopie des letzten Halbjahreszeugnisses)
- eine Einverständniserklärung der Eltern bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern,
- eine Erklärung, dass noch keine Berufsfachschule besucht wurde.

Unvollständige Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden.

Kursbeginn

Der nächste Kurs beginnt am ersten Schultag nach den Sommerferien. Bewerbungen sind ganzjährig möglich. Wir laden Sie zu einem Bewerbungsgespräch ein.

Ihre Ansprechpartnerin


Christine Herbst-Anacker
Tel.: (030) 46705 – 205

Fachschule für Sozialpädagogik

Allgemein

Seit 2011 bieten wir die berufsbegleitende Erzieherausbildung an. Die dreijährige Ausbildung findet an zwei Wochentagen in unserer Fachschule für Sozialpädagogik statt und endet mit einem staatlich anerkannten Abschluss. Die berufsbegleitende Ausbildung bietet Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bereits in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind, eine Chance zur Weiterqualifizierung als Fachkraft.

Inhalte der Ausbildung

Ziel der Ausbildung ist es, die Studierenden zu befähigen, Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben zu übernehmen und in allen sozialpädagogischen Bereichen als Erzieherin/Erzieher selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten. Sie erwerben grundlegende Kenntnisse, wie sie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in ihrer Entwicklung begleiten und fördern können.
Neben der Vermittlung von fachlichem und methodischem Wissen ist die Entwicklung persönlicher und sozialer Kompetenzen ein wesentliches Ausbildungsziel.

Der Unterricht findet in den fünf Lernbereichen „Kommunikation und Gesellschaft“, „Sozialpädagogische Theorie und Praxis“, „Musisch-kreative Gestaltung/Bewegung und Spiel“, „Ökologie und Gesundheit“ sowie „Organisation, Recht und Verwaltung“ statt.
Diese fünf Lernbereiche sind wiederum gegliedert in sechzehn Themenfelder, die sich an den beruflichen Aufgaben einer Erzieherin/ eines Erziehers orientieren.

Voraussetzungen

Voraussetzung für die Annahme an der Fachschule für Sozialpädagogik ist eine erzieherische Tätigkeit mit mindestens einer halben Stelle in einer sozialpädagogischen Einrichtung
und (1) die Fachhochschulreife/allgemeine Hochschulreife
oder (2) der mittlere Schulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung
oder (3) der mittlere Schulabschluss und eine Berufstätigkeit im sozialpädagogischen Bereich (mind. drei Jahre)
oder (4) der mittlere Schulabschluss und eine Berufstätigkeit im nichteinschlägigen Bereich (mind. vier Jahre).

Darüber hinaus ist ein Interesse am Umgang mit Kindern und Jugendlichen sowie eine offene Einstellung gegenüber der persönlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen erforderlich.

Kosten

Das Schulgeld beträgt 100€ im Monat.

Eine Übernahme der Schulgebühren durch die Arbeitsämter ist bei Vorlage der individuellen Voraussetzungen möglich. Bitte setzen Sie sich dazu mit dem zuständigen Arbeitsamt in Verbindung.

Bewerbung

Wir benötigen:
- ein Bewerbungsschreiben mit tabellarischem Lebenslauf,
- zwei Lichtbilder,
- eine beglaubigte Kopie Ihres Schulabschlusses,
- den Nachweis ihrer Anstellung in einer sozialpädagogischen Einrichtung mit mindestens 50% Regelarbeitszeit,
- eine schriftliche Einverständniserklärung des Arbeitgebers zur Aufnahme der Ausbildung,
- eine Zusage des Arbeitgebers, die Fachschule über eine Beendigung der Tätigkeit unverzüglich zu unterrichten,
- einen Nachweis über die Anerkennung der Arbeitsstelle als Praxisstelle.

Unvollständige Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden.

Kursbeginn

Die Kurse beginnen in jedem Jahr Anfang Februar (nach den Winterferien).

Ihre Ansprechpartnerin


Anne Lalk
Tel.: (030) 46705 – 207

Schulleitung:

Sabine Hanna Leich  

Stellv. Schulleitung/Bereichsleitung
Altenpflegeschule:

Cornelia Meyer-Wilmes  

Stellv. Schulleitung/ Bereichsleitung
Soziale Schulen:

Christine Herbst-Anacker  

LAZARUS SCHULEN

Berufsfachschulen, Fachschule und Fachoberschule
Bernauer Straße 115 - 118
13355 Berlin

Sekretariat:

Ruth Markus-Taubert  
Heike Stephan  
Tel.: (030) 46705 – 204 / – 209
Fax: (030) 46705 – 212
Google+